Forschungsreaktoren dienen im Gegensatz zu Leistungsreaktoren nicht der Energieerzeugung, sondern als Neutronenquelle für Wissenschaft, Forschung und vielfältige technische, medizinische und andere industrielle Anwendungen sowie für Aus-und Weiterbildungszwecke.
Diese Anlagen haben thermische Leistungen zischen 100 kW und 120 MW.

Potentiellen Interessenten soll die Möglichkeit gegeben werden, eine für ihre Fragestellung passende Anwendung von Forschungsreaktoren zu identifizieren. Diese Internet-Seite soll als Wegweiser dienen, die nötigen Informationen einfach und schnell zu finden.
Kontaktpersonen wurden selektiert; wichtige Randbedingungen für die Bestrahlungen werden genannt.

Die Seite gibt Antworten auf viele Fragen der Anwender. Allen Interessenten wird in konkreten Fällen der direkte Kontakt zu dem in Frage kommenden Reaktor empfohlen.

Die erzeugten Neutronen dienen unter anderem

  • der Isotopenproduktion in Medizin und Technik

  • der Siliziumdotierung
  • zur Neutronenaktivierungsanalyse

  • der Materialforschung

  • für Bestrahlungen in der Medizin (Tumor- und Schmerztherapie)

  • für Ausbildung und Kompetenzerhalt
 
 


Institution


Betreiber


Therm. Leistung


max. Therm. Fluss In-Core

TRIGA Mainz

Johannes Gutenberg- Universität Mainz

100 kW, Pulsbetrieb

4*10 12 n cm-2s-1

FRMII
München

TU München

20 MW

1*10 14 n cm-2s-1

BR2
Mol

SCK.CEN       

120 MW

1*10 15 n cm-2s-1

Die Idee für diese Seite ist im Rahmen eines Technical Meetings der IAEA im Juli 2010 entstanden und wurde initialisiert durch die Forschungsreaktoren TRIGA Mainz, vertreten durch G. Hampel, FRM- II München, vertreten durch H. Gerstenberg, und BR2 Mol, vertreten durch
B. Ponsard.